Nvidia Pascal-Grafikchip - Details zu Geforce-Grafikkarten mit dem Maxwell-Nachfolger
vrworld.com | Hochgeladen: 2016-02-11 09:03:11
Die aktuellen Nvidia-Grafikkarten wie die Geforce GTX 980 Ti verwenden Grafikchips mit einer Architektur, die nach dem schottischen Physiker James Clerk Maxwell benannt ist. Im Jahr 2016 wird Nvidia eine neue Grafikchip-Generation auf den Markt bringen, die den Codenamen Pascal trägt – eine Hommage an den französischen Physiker und Mathematiker Blaise Pascal. In Japan hat Nvidia während der Graphics Technology Conference neue Informationen zu diesen neuen GPUs bekanntgegeben. Die Pascal-Chips sollen pro Watt die doppelte Leistung im Vergleich zu Maxwell liefern. Die größten Geforce-Modelle werden mit vier Stapeln mit je 4 GByte HBM2 als Videospeicher ausgestattet sein und damit maximal mit 16 GByte antreten. Die Speicherbandbreite beträgt dabei bis zu 1 TByte pro Sekunde. Da Pascal aber bis zu 32 GByte VRAM verwenden kann, dürften Profi-Grafikkarten der Tesla- oder Quadro-Serie auch mit mehr Speicher angeboten werden. Außerdem wird Nvidia mit NVLink eine neue Technik einführen, die zwei Grafikchips direkt miteinander verbindet, so dass jede GPU auch direkt auf den Grafikspeicher der anderen GPU zugreifen kann. Das soll die Leistung vor allen bei hohen Auflösungen wegen des verbesserten Speichermanagements deutlich verbessern und auch bei den neuen Grafikschnittstellen DirectX 12 und Vulkan Vorteile bringen. NVLink ist laut Nvidia fünf Mal schneller als die bisherigen Verbindungen. Nvidia wird wie üblich TSMC als Auftragshersteller und deren neuen 16-Nanometer-FinFET-Prozess nutzen. Der ersten Geforce-Grafikkarten mit Pascal-GPU sollen laut Gerüchten im ersten Halbjahr 2016 erscheinen. Hinweise auf bereits getestete Prototypen sind bereits vor einigen Wochen im Web aufgetaucht.
AMD auf dem Weg zu Zen - Neue CPUs, leise Kühler und mehr Mainboard-Features
gamestar.de | Hochgeladen: 2016-02-11 09:02:45
AMD wird seine Produktpalette überarbeiten und auf dem Weg zur neuen Prozessor-Generation nicht nur neue Prozessoren, sondern auch verbesserte Kühler anbieten. Außerdem gibt es von Partnern wie Asus, Asrock, Gigabyte und MSI neue Mainboards mit Sockel FM2+ und AM3+, die USB 3.1 und auch den neuen SSD-Anschluss M.2 anbieten. Der vorgestellte CPU-Kühler mit dem Codenamen »Wraith« wurde neu entworfen und ist laut AMD mit 49 dBA nicht nur 10 Mal leiser als die bisherigen Boxed-Kühler, sondern auch effizienter. Die Lamellenoberfläche ist 24 Prozent und der Luftstrom um 34 Prozent größer. Außerdem hat AMD dem Kühler eine LED-Beleuchtung spendiert. Der Wraith-Kühler wird ab heute mit dem 4,0 GHz schnellen AMD FX-8370 (200 Euro) ausgeliefert, ohne dass sich der Preis des Prozessors erhöht. Noch vorhandene Exemplare mit altem Kühler werden im Preis gesenkt. Ein ähnlicher Kühler gehört auch zum Lieferumfang der neuen FM2+-Prozessoren A10-7860K und Athlon X4 845, außerdem werden auch die Kühler der Modelle Athlon X4 870K, X4 860K, A8-7670K und A8-7650K verbessert. Die neuen Kühler sind durch den roten Lüfter erkennbar. Die Preise für diese neuen Versionen sollen laut AMD auf dem gleichen Niveau bleiben wie bisher. Der neue A10-7860K hat eine TDP von nur 65 Watt, taktet aber mit 3,6 GHz nur 100 MHz langsamer als der A10-7850K mit 95 Watt und bietet mit 757 MHz für den Grafikkern sogar mehr GPU-Leistung bei weniger Verbrauch. AMD stellt auch einige günstige Kombinationen für Spieler vor, beispielsweise eine Radeon R9 380Xzusammen mit einem Mainboard mit 990FX-Chipsatz und einem FX-8370. Das Bundle soll rund 560 US-Dollar kosten und in vielen Spielen sogar für 1440p bei guter Bildrate und hohen Details ausreichen. Außerdem stellte AMD abermals den Wechsel zum neuen AM4-Sockel in Aussicht. Der wird wohl gegen Mitte des Jahres die aktuellen Sockel ablösen und dann auch als Basis für neue APUs und die Zen-Prozessoren dienen.
AMD Polaris-Grafikkarten - AMD verschickt sehr teure Test-Exemplare
venturebeat.com | Hochgeladen: 2016-02-11 09:02:10
Originalmeldung: Nachdem AMD vor einigen Tagen die neue Grafikchip-Architektur Polaris angekündigt hatte, hat Raja Koduri, der Leiter der Radeon Technologies Group, in einem Interview weitere Details dazu verraten. So wird AMD mit dieser neuen Architektur eine »Reise durch das Weltall« starten, da nun alle neuen Codenamen denen von Galaxien, Sonnensystemen oder Sternen entsprechen sollen. Mit Polaris habe AMD einen neuen Ansatz verfolgt. Statt wie sonst üblich ein Ziel von beispielsweise 20 Prozent mehr Leistung zu setzen, das dann innerhalb eines Kostenrahmens und mit einem festgelegten Energieverbrauch erreicht werden soll, habe AMD dieses Mal die höchstmögliche Leistung erreichen wollen und sich dann angesehen, wie sich das auf Energieverbrauch und Kosten auswirkt. Nun habe AMD zwei Grafikchips mit den Codenamen Polaris 10 und Polaris 11, die beide extrem energieeffizient sind, aber auch den für AMD »revolutionärsten Sprung« in der Leistung bieten werden. Koduri betont, dass AMD für die Polaris-Architektur den Haupt-Prozessor überarbeitet, einen neue Geometrie-Prozessor integriert, die 4. Generation von Graphics Core Next mit einer starken Leistungssteigerung entwickelt und außerdem neue Multimedia-Kerne und eine neue Display-Engine integriert hat. Obwohl die bisherigen Chips noch in einem sehr frühen Zustand sind und daher noch viele Optimierungen notwendig seien, sind sie laut Koduri schon jetzt bei starker Last deutlich energieeffizienter als alles, was die Konkurrenz - sprich Nvidia - zu bieten habe. Laut Koduri wird AMD auch mehrere Monate Vorsprung haben, was diese Grafikchip-Generation angeht, vor allem im Notebook- und Mainstream-Bereich. Er begründet das damit, dass »die Konkurrenz über Chips für Autos und dergleichen redet, aber nicht über den Mainstream-Markt«. Diese Aussage passt dazu, dass AMD bereits ein lauffähiges Polaris-Modell vorgeführt hat, während Nvidia selbst bei einer Präsentation von Drive PX, das Pacal-GPUs verwenden soll, nur eine Platine mit den aktuellen Maxwell-Chips vorzeigen konnte. Die neuen Polaris-Grafikkarten werden als neue Modelle der AMD-Radeon-Serie in den Handel kommen. Bislang hat AMD nur den Sommer 2016 als Termin genannt. Update: AMD scheint tatsächlich schon relativ weit bei der Entwicklung der Polaris-Grafikkarten zu sein. In der indischen Importdatenbank Zauba sind neue Einträge aufgetaucht, laut denen AMD 24 Grafikkarten mit dem Code C980 und 15 Grafikkarten mit dem Code D000 verschickt hat. Bei C980 mit einem angegebenen Wert von rund 560 Euro dürfte das wohl ein Modell mit der Polaris-11-GPU sein, das für den High-End-Bereich gedacht ist. Etwas rätselhafter ist der bislang unbekannte Code D000. Hier wird ein Wert von 420 Euro pro Graqfikkarte angegeben. Eventuell handelt es sich um eine abgespeckte Version des C980-Modells. Ein weiterer Hinweis auf die Forschritte bei AMD ist, dass das Tool HWInfo demnächst die AMD-Grafikchips Ellesmere, Baffin und Greenland erkennen wird, bei denen es sich wohl im interne Codenamen von AMD für die Polaris-GPU für den mobilen und den Desktop-Bereich handelt. Update: Wie das 3DCenter meldet, wurde in der indischen Importdatenbank Zauba nun erneut eine Lieferung von AMD entdeckt, bei der es sich um zwei komplette Grafikkarten zu Testzwecken handeln dürfte. Der Code C993 deutet auf wie vermutlich bei allen C9xx-Modellen auf einen Polaris-Grafikchip hin, doch der angegebene Zollwert von umgerechnet 1.500 Euro ist überraschend hoch. Es könnte sich um eine Dual-GPU-Grafikkarte handeln, von der bislang zumindest mit Polaris-Technik nichts bekannt ist. Für eine Grafikkarte mit nur einem Grafikchip wäre der Wert allerdings enorm hoch - doch laut 3DCenter könnte AMD auch einfach nur Fantasie-Werte angeben, um zu verschleiern, worum es sich wirklich handelt. Der Zoll hat mit zu hohen angegebenen Werten sicher kein Problem. Trotz dieser unklaren Lage machen die immer wieder neuen Einträge zu kompletten Grafikkarten deutlich, dass AMD bei der Entwicklung der Polaris-Generation relativ weit ist.
Intel - Prozessoren der Zukunft energieeffizienter, aber langsamer
technologyreview.de | Hochgeladen: 2016-02-11 09:01:24
Das Mooresche Gesetz, nach dem sich alle 18 bis 24 Monate die Anzahl der auf einem Chip verbauten Transistoren und damit auch die theoretische Leistung verdoppelt, steht schon seit einigen Jahren auf recht wackligen Beinen. Dieses Gesetz, das natürlich nur eine Vorhersage auf dem Jahr 1965 ist, stammt von Gordon Moore, einem Mitgründer des Chip-Herstellers Intel. Auf der International Solid State Circuits Conference in San Francisco (ISSCC) hat nun der für den Bereich Technik und Herstellung zuständige Intel-Manager William Holt zu den Entwicklungen geäußert, die das Unternehmen für die Zukunft erwartet. Das Mooresche Gesetz werde wohl noch zwei weitere Chip-Generationen durchhalten, bis Transistoren mit nur noch sieben Nanometern hergestellt werden. Es gibt aber neue Technologien, die zum Teil noch in den Kinderschuhen stecken und Bezeichnungen wie »Tunnel Field Effect Transistors« oder »Spintronics« tragen. Die neuen Transistoren setzen auf den Tunneleffekt der Quantentheorie, während Spintronics oder Spintronik den magnetischen Moment von Elektronen für ganz neue Möglichkeiten der Informationsübermittlung verwendet. Holt geht davon aus, dass es hier sehr große Veränderungen geben und die darauf basierende Technik »grundlegend anders« sein wird. Die besten dieser technischen Verbesserungen werden laut Holt die Energieeffizienz erhöhen, aber gleichzeitig die Geschwindigkeit der Chips verringern. Damit wäre das Mooresche Gesetz nicht nur ungültig, sondern in gewisser Weise sogar auf den Kopf gestellt, zumindest in den ersten Jahren der neuen technischen Entwicklung. Gerade beim eben entstehenden »Internet der Dinge« werde der Fokus aber von Geschwindigkeit auf immer drastischere Reduzierungen des Energieverbrauchs gelegt.
AMD Zen - CERN bestätigt bis zu 32 Kerne und 8-Kanal-Speicherinterface
gamestar.de | Hochgeladen: 2016-02-11 09:00:42
Originalmeldung: Noch in diesem Jahr will AMD neuen Prozessoren auf den Markt bringen, die mit der von Jim Keller entwickelten Zen-Architektur auch Intel wieder angreifen sollen. AMD verspricht 40 Prozent mehr Leistung pro Takt im Vergleich zu den aktuellen eigenen Prozessoren, doch viel mehr ist bislang nicht über Zen bekannt. In einem Patch für Linux, den AMD veröffentlicht hat, ist nun ein Prozessor mit dem Codenamen Zeppelin aufgetaucht, bei dem es sich aufgrund der Angaben »Family 17h Model 00h« um eine CPU aus der Zen-Familie handeln dürfte. Der namentliche Unterschied zwischen Architektur und CPU ist nicht ungewöhnlich für AMD. Der FX 8350 basiert beispielsweise auf der Piledriver-Architektur, diese Prozessorserie trägt jedoch selbst den Codenamen Vishera. Neben dem Codenamen Zeppelin enthält der Code aber auch einen Hinweis auf den Aufbau dieser neuen CPU. So besitzt jeder physische Kern von Zeppelin zwei logische Kerne, was nichts anderes als die erwartete Unterstützung einer Hyper-Threading-ähnlichen Funktion (Simultaneous Multithreading, SMT) bedeutet. Ein sogenannter »Core Complex« besitzt vier physische Kerne und die Core-Complex-Anzahl pro Sockel - spricht pro Prozessor - kann auf bis zu acht ansteigen. Damit unterstützt der Zeppelin-Prozessor maximal 8 x 4 = 32 physische Kerne, die dank SMT sogar 64 Threads gleichzeitig verarbeiten können. Laur einer Analyse des Experten Mattias Waldhauer kann es sich bei der Angabe von 32 physischen Kernen zwar nur um einen Platzhalter handeln, doch es gibt schon länger Gerüchte, die Zen-Prozessoren diese Anzahl an CPU-Kernen zusprechen. Für den Desktop wird AMD aber wohl kaum zur Maximalzahl greifen. Für den wichtigen Server-Markt könnten 32-Kerner allerdings sehr interessant sein. Update: Ein Vortrag bei der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) hatte die Hochleistungsrechner zum Thema, die dort eingesetzt werden und die künftigen Entwicklungen bei CPUs. Dabei kamen auch AMDs Zen-Architektur und die darauf basierenden Opteron-Prozessoren zur Sprache. Die dabei gezeigte Folie bestätigt, dass die neuen AMD-Prozessoren im 14-Nanometer-FinFET-Verfahren hergestellt werden und dass AMD von einer Mehrleistung von 40 Prozent pro Takt im Vergleich zu aktuellen Prozessoren ausgeht. Außerdem ist die Rede von bis zu 32 physischen CPU-Kernen und Simultaneous Multi-Threading, DDR4 als Arbeitsspeicher mit 8 Kanälen und Unterstützung für PCI Express 3.0. Die 32 Kerne werden allerdings durch das Zusammenschalten zweier CPU-Dies auf einem Multi-Chip-Package erreicht, ähnlich wie AMD schon bei aktuellen 16-Kern-Opterons vorgeht. Auch die acht Speicherkanäle teilen sich auf die beiden CPU-Dies auf. Ein 16-Kern-Zen-Prozessor kann demnach vier Speicherkanäle ansprechen. Für Verbraucher, High-End-Rechner und kleine Server sind laut diesen Angeben Prozessoren mit bis zu 16 Kernen und Quad-Channel-Speicherinterface denkbar. Ob AMD sich für den Desktop auf acht Kerne beschränkt oder nicht, ist noch nicht bekannt.